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08. 05. 2019, 19:30 | Arnold Schönberg Center | Wien

Collage - Décollage: über 30 Jahre Laboratorium Ensemble Wiener Collage      
Ensemble Wiener Collage; René Staar, Dirigent

Simeon PIRONKOFF (*1965)
Einstellung I (2003)

Wolfgang Suppan (*1966)
Haiku für Flöte, Klarinette und Akkordeon (2016)

Anton WEBERN (1883 - 1945)
Drei kleine Stücke für Violoncello und Klavier Op. 11 (1914)

Gerald Resch (*1975)
con moto (2018) (UA)

Alexander Stankovski (*1968)
Linien IV (2016)

Sidney Corbett (*1960)
Neues Werk für Akkordeon und Streichquartett (2017/18) (UA)

Alexandra Karasoyanova-Hermentin (*1968)
Polnj

Eugene Hartzell ­1932 - 2000)
Streichquartett  (1962)

Arnold SCHÖNBERG (1874 - 1951)
Phantasy for Violin and piano op. 47 (1949)

In seiner über 30-jährigen Tätigkeit hat das Ensemble Wiener Collage über 300 Werke uraufgeführt. Auch im heutigen Konzert erklingen drei Uraufführungen von Gerald Resch, Alexandra Karastoyanova-Hermentin und Sidney Corbett, sowie Werke von dem Ensemble nahestehenden Komponisten Simeon Pironkoff, Wolfgang Suppan und Alexander Stankovski.
Genauso wichtig wie die Laborfunktion, für die das Ensemble seit seiner Gründung steht, ist es seinen Mitgliedern, die Beziehungen zwischen der neuen und der neuesten Musik offenzulegen. Neben der Aufführungen eines Werkes des Ensemblegründungsmitglieds Eugene Hartzell, eines Enkelschülers von Alban Berg, werden auch die Werke von dessen Lehrer Arnold Schönberg und von Anton Webern erklingen, die die Verbindungen zur klassischen Moderne verdeutlichen. So schließen sich Kreise und öffnen sich neue Vorstellungen.

01. 02. 2019, 19:00 | Alte Schmiede | Wien

Ensemble Lux      

Alexander Stankovski: A House of Mirrors III

Gerald Resch: Streichquartett Nr. 2 "Kopien"

Thomas Wally: la pureté de l'envie blanche

Beat Furrer: Streichquartett Nr. 2

György Ligeti: Streichquartett Nr. 1 "Metamorphoses Nocturnes"

22. 01. 2019, 19:30 | Anton Bruckner Privatuniversität | Linz

Antrittsvorlesung Musiktheorie: "Linien"      
Petra Stump-Linshalm und Heinz-Peter Linshalm, Klarinetten

In der Antrittsvorlesung von Alexander Stankovski, seit September 2018 Professor für Musiktheorie am Institut für Theorie und Geschichte (ITG), behandelt der Komponist anhand einer eigenen Komposition, dem Zyklus Linien II für zwei Klarinetten, den Begriff „Linie” unter verschiedenen musikalisch relevanten Aspekten: Die „Linie” als Interesse an den kompositorischen Gestaltungsmöglichkeiten melodischer Zusammenhänge – von einer Unisono-Melodie für zwei Instrumente bis zum Kontrapunkt selbstständiger Stimmen, von kalkulierter Proportionierung bis zur spontanen Setzung, vom Klagegesang bis zum Match. Außerdem wird die „Linie” als horizontale Klangfortschreitung mit oder ohne harmonische Grundlage - als Verbindung von Punkten oder als Arpeggio beleuchtet, aber auch als verbindende Kraft zwischen musikalischen Ereignissen. Schließlich verfolgt Stankovski die „Linie” als Reise durch sämtliche Register der Klarinettenfamilie - von den Es- und B-Klarinetten über Bassetthorn und Bassklarinetten bis hin zu zwei Kontrabassklarinetten. Die neun Stücke des Zyklus werden zunächst einzeln gespielt und besprochen, im zweiten Teil werden sie dann ohne Unterbrechung als Ganzes präsentiert.